Seit 1986 werden in Höri Obstbäume angepflanzt – mittlerweile umfasst die Sammlung mehr als 350 Bäume mit ca. 230 verschiedenen Äpfel-, Birnen-, Kirschen- und Zwetschgensorten. Der 7 ha grosse Obstgarten ist seit 2003 als nationale Primärsammlung des Nationalen Aktionsplanes des Bundes (NAP) anerkannt. Seitdem ist der Obstgarten Höri auch Teil des von FRUCTUS angelegten, und von der Raiffeisenbank Züri-Unterland unterstützten Obstlehrpfades. Wer sich für den Obstbau interessiert, wird auf der knapp 10 km langen Wanderung zwischen Höri und Steinmauer viel Wissenswertes über den Hochstammbau, unliebsame Schädlinge und alte Sorten erfahren. Der Obstgarten ist ein kantonales Naturschutzgebiet und bildet mit seinen Hochstammbäumen, Hecken, Magerwiesen, Reptilienstrukturen und Holzhaufen einen vielfältigen Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen.

Der Weg führt zunächst zum Aussichtspunkt Chegelbuck und danach hinunter ins Neeracherried, einem der grössten Flachmoore der Schweiz. Hier bietet das Birdlife-Naturzentrum ideale Beobachtungsmöglichkeiten unterschiedlicher Vogelarten. Nach gut zwei Stunden ist die Mosterei Brunner erreicht. Hinter dem Haus informiert ein Pavillon mit historischen Geräten über die Obstverwertung vergangener Tage. Von hier erreicht man den Bahnhof Steinmaur in wenigen Minuten.

Weitere Informationen zu Anreise und Wanderroute im Freizeittipp des ZVV

Wichtige Standorte

obstlehrpfad_karte

A Postauto-Haltestelle Niederhöri (Bus ab Bahnhof Bülach)
B
Fructus Obstgarten
C
SVS-Naturschutzzentrum Neeracherried (Parkplatz)
D
Erwerbsobstbau Elliker, Steinmaur
E
Mosterei Brunner
F
Bahnhof Steinmaur (Parkplatz)