Alte Obstsorten – Ein unersetzliches Erbe für die Zukunft!

Bis vor 100 Jahren war die Landwirtschaft geprägt von einer Vielfalt von Obstsorten, die vielfach lokal oder regional gezüchtet, angebaut und verwendet wurden.
Mit der Modernisierung verstärkte sich der Fokus auf Ertrag und rationelle Bewirtschaftung. Damit ging eine weitgehende Konzentration auf wenige Sorten einher.
Mit der UNO-Biodiversitäts-Konvention (Rio 1992) wurde die Bedeutung der biologischen Vielfalt für Wild- und Kulturpflanzen sowie für die Nahrungssicherung weltweit anerkannt. Erklärte Ziele sind der Schutz der biologischen Vielfalt sowie auch deren nachhaltige Nutzung.

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Warum alte Sorten erhalten?

  • Alte Obstsorten enthalten wertvolles Erbgut und sind damit Teil der Biodiversität. Sie zu erhalten ist ein Gebot der Zeit und bedeutet eine Investition in die Zukunft.
  • Wertvolle Eigenschaften von alten Obstsorten wie z.B. Robustheit gegen Krankheiten sind eine wichtige Grundlage für die Züchtung von neuen Sorten.
  • Robuste alte Obstsorten sind für den extensiven Anbau von Hochstammobst von besonders grossem Wert.
  • Mit der Erhaltung alter Obstsorten wird ein bedeutendes Kulturgut erhalten und gepflegt, das zum Leben vieler Schweizer Regionen gehört.

FRUCTUS will die genetische Vielfalt heimischer Obstsorten langfristig erhalten und die Öffentlichkeit für deren Wert sensibilisieren.

FRUCTUS will praktisches und theoretisches Wissen über die Obstsorten erhalten, sammeln und weitergeben.

FRUCTUS will einen Beitrag zur Förderung des traditionellen Hochstamm-Obstbaus und einer vielseitigen Obstverwertung leisten.

Regenbogen

Collage: Jennifer Gassmann

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